Frank Hensgens: Wir planen diesen Schritt schon seit
einigen Jahren. Bester Beweis: Die einprägsame URL
www.arbeiten.de haben wir uns bereits vor drei Jahren
gesichert. Seitdem warten wir auf den richtigen
Zeitpunkt, eine Plattform für den gewerblichen
Arbeitsmarkt zu launchen. Der positive Trend auf dem
Arbeitsmarkt sowie die gestiegene Internet-Affinität der
gewerblichen Zielgruppe von
www.arbeiten.de sind für uns
entscheidende Gründe zu sagen: Die Zeit ist jetzt reif
für die erste Online-Stellenbörse im gewerblichen
Bereich. Pünktlich zum 1.Mai – dem Tag der Arbeit –
startet www.arbeiten.de.
Frage: Welches sind die wichtigsten Argumente, um dieses
besondere Arbeitsmarkt-Segment zu bedienen? Wie groß ist
denn überhaupt das geschätzte Umsatzvolumen für dieses
Jobbörsen-Segment?
Frank Hensgens: Das wichtigste Argument ist ebenso
schlicht wie überzeugend. Die Nachfrage ist da! Die
Trendwende am Arbeitsmarkt beweist: Die bei uns
ausgeschriebenen Stellenprofile, die für
www.arbeiten.de
in Frage kommen, werden gesucht. Darüber hinaus haben
wir in der analytischen Vorbereitungsphase des Projektes
herausgefunden, dass die Zielgruppe verstärkt im
Internet nach neuen Jobs sucht. Darauf reagieren wir mit
einer leistungsstarken und innovativen Plattform, die
genau auf ihre spezifischen Anforderungen ausgerichtet
ist.
Wir wissen natürlich: Das Segment muss sich entwickeln.
Der Markt befindet sich in der Launch-Phase – also im
Aufbau. StepStone ist der erste Anbieter, der Innovator
in einem bisher nicht besetzten Markt. Wir sehen das
erste Jahr daher als Investitionsphase. Mit Gewinnmargen
rechnen wir eher mittelfristig.
Frage: Was will StepStone mit arbeiten.de bieten, das
nicht von anderen Wettbewerbern bereits angeboten wird?
Frank Hensgens: Ein bestimmendes Merkmal im
Wettbewerbsumfeld von Online-Jobbörsen ist aus meiner
Sicht, dass es sich hier um einen Marktplatz für
segmentierte Zielgruppen handelt. Diese Erkenntnis
greifen wir mit www.arbeiten.de auf.
www.arbeiten.de ist
das erste und derzeit einzige Jobboard für den so
genannten Blue Collar-Bereich. Wir heben uns also durch
eine klare und gezielte Zielgruppen-Ansprache
entscheidend vom Wettbewerb ab. Das macht in der Form
keiner unserer Wettbewerber. Übrigens ist die
segmentierte Ansprache einer spezifischen Zielgruppe
auch ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Plattform
www.stepstone.de mit der wir uns an Fach- und
Führungskräfte wenden.

Frage: Worin liegen die Unterschiede im Recruiting-Verfahren zwischen klassischen
Stellenbesetzungen und Personaleinstellungen bei Blue
Collar Tätigkeiten? Können diese Unterschiede nicht mit
den bestehenden Funktionalitäten der StepStone-Jobbörse
abgedeckt werden?
Frank Hensgens: Der Blue Collar-Markt ist in erster
Linie ein „Fast-Moving-Jobmarket“. Beispiel: Sucht ein
Restaurant einen Koch, weil der alte plötzlich gekündigt
hat, muss der neue Küchenchef möglichst am nächsten Tag
am Herd stehen. Das bedeutet: Die „Time-to-hire“-Zeiten
sind wesentlich kürzer als etwas im Segment der Fach-
und Führungskräfte, das durch lange Kündigungsfristen
und umfangreiche Bewerbungsphasen gekennzeichnet ist.
www.arbeiten.de ist technisch und inhaltlich auf extrem
kurze Reaktionszeiten ausgerichtet und optimiert. Das
war notwendig, um den konkreten Bedürfnissen der
Zielgruppe gerecht zu werden.
Frage: Welche Bedeutung messen Sie der Geschwindigkeit
und der einfachen Handhabung im Einstellungsverfahren
bei? Mit welchen konkreten Techniken und Funktionen
wollen Sie die Arbeitgeber bei der Bewerbereinstellung
unterstützen?
Frank Hensgens: Geschwindigkeit und einfache Handhabung
sind die entscheidenden Voraussetzungen für diese
Plattform. www.arbeiten.de setzt auf zeitgemäße
Kommunikationsmittel, die fest in der Zielgruppe
etabliert sind. Arbeitssuchende, die ein Suchprofil
hinterlegt haben, werden auf Wunsch per sms oder E-Mail
über individuell passende Jobs informiert und können
sich so schnell bei ihrem kommenden Arbeitgeber melden.
Wir haben die Funktionsweise in einem Schaubild
anschaulich zusammengefasst:

Frage: Die Bundesagentur für Arbeit hatte vor der
Implementierung des Virtuellen Arbeitsmarkts auch eine
Spezial-Jobbörse für Minijobs geschaffen. Hier konnten
die ganz spezifischen Anforderungen an solche
Tätigkeiten (Stundenweise Beschäftigungszeiten usw.)
genau spezifiziert werden. Mit der Einführung des
Virtuellen Arbeitsmarkts ist diese Jobbörse für Minijobs
wieder von der Bildfläche verschwunden, die
Anforderungen des Arbeitsmarkts bestehen jedoch nach wie
vor. Sehen Sie das auch so? Welche besondere Funktionen
wollen Sie mit arbeiten.de abdecken?
Frank Hensgens: Wir teilen Ihre Einschätzung.
www.arbeiten.de fokussiert sich daher auf
Vollzeitstellen, Nebenjobs, Teilzeit-Stellen und
Auszubildende. Daher haben wir
www.arbeiten.de eben –
und ich wiederhole mich da gerne – genau auf die
Bedürfnisse der Zielgruppe ausgerichtet. Das heißt:
Möglichst einfache Aufgabe der jeweiligen
Stellenanzeige, eine extrem vereinfachte
Suchfunktionalität sowie ein optimaler Matchingprozess.
Das alles vor dem Hintergrund, eine einfache und äußerst
verkürzte Reaktionszeit für den Jobsuchenden zu
gewährleisten.
Frage: Die Wettbewerber im Arbeitsmarktsegment für
gewerbliche Tätigkeiten sind ja nicht untätig.
Spezial-Jobbörsen bieten hier Services an, und
Jobsuchmaschinen wie jobs.de haben genau solche
Tätigkeiten im Visier. Wie stellen Sie sich auf diesen
Wettbewerbsdruck ein? Wie konkretisieren Sie das
Alleinstellungsmerkmal?
Frank Hensgens: Es wird wichtig sein, ein optimales
Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zu
schaffen. Viele der von Ihnen genannten Anbieter
versammeln eine viel zu große Anzahl von
Stellenangeboten auf ihren Plattformen. Der User –
gerade im Blue Collar-Bereich – muss sich schnell und
einfach zurecht finden können. Die Kunst wird es sein,
die Zielgruppe – sowohl Unternehmen als auch Kandidaten
– auf unsere Plattform zu bringen und damit eine
optimale Matching-Qualität zu erreichen. Darauf sind wir
aber bestens eingestellt.
Unser überzeugendstes Alleinstellungsmerkmal ist die
Tatsache, dass wir die erste und einzige Plattform für
den Blue Collar-Bereich sind. Darüber hinaus stellen wir
eine Hybrid-Funktion zwischen Online- und
Mobile-Diensten her, was sich genau an den
Notwendigkeiten des Marktes orientiert. Wir wissen: Die
Zielgruppe nutzt das Handy und das Internet nahezu
täglich. Das greifen wir auf und integrieren es auf
unserer Plattform. Diese Kombination bietet definitiv
niemand sonst.
Frage: Die Marke „StepStone“ hat in ganz Europa einen
hohen Marken-Erkennungswert dank langjähriger Marketing-
und Branding-Massnahmen erreicht. Was planen Sie, um
einen adäquaten Bekanntheitsgrad für arbeiten.de in der
Launch-Phase zu erreichen?
Frank Hensgens: Das Thema Markenbildung und Awareness
war schon immer eine Stärke von StepStone. Das Know-how
in diesem Bereich werfen wir natürlich auch jetzt für
www.arbeiten.de in die Waagschale. In der frühen
Investitionsphase konzentrieren wir uns dabei zunächst
auf die Regionen Berlin und Hamburg, da wir hier bereits
über ein großes Portfolio an Stellenanzeigen verfügen.
Diese regionale Konzentration werden wir natürlich
kontinuierlich ausweiten. Das Angebot insgesamt selbst
steht allerdings von Beginn an in ganz Deutschland zur
Verfügung. Ab dem 1. Mai können interessierte
Unternehmen bundesweit ihre Anzeigen auf
www.arbeiten.de
schalten und Arbeitssuchende aus dem gesamten
Bundesgebiet nach einem neuen Job suchen. Wir sind
überzeugt: www.arbeiten.de wird sich im zukünftigen
Online-Stellenmarkt etablieren.
Crosswater Systems: Herr Hensgens, vielen Dank
für das Gespräch.
+++ Ein Presse-Service von Crosswater Systems Ltd.
zu den Themengebieten e-Recruiting, Jobbörsen,
Arbeitsmarkt, Personaldienstleistungen, Human Resources
Management. Die in den Firmen-Pressemitteilungen
vertretenen Meinungen müssen nicht notwendigerweise mit
der Redaktion von Crosswater Systems übereinstimmen +++
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