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Personalmarketing 2.0: Mehr als
die Summer der Teile
[Crosswater Systems]
23.9.2008/ghk.
Mit seinem neuen Buch
„Personalmarketing 2.0“ liefert Prof. Christoph Beck
einen hochaktuellen Rundblick über neue Entwicklungen:
„Die Herausforderung des Personalmarketings der Zukunft
besteht darin, künftige, potenzielle, aktuelle und
ehemalige Mitarbeiter von der eigenen
Arbeitgeberqualität nachhaltig zu überzeugen“.
Beck erläutert, daß
Personalmarketing eigentlich Präferenz-Management ist,
nämlich die Ausrichtung des Personalmarketings an die
Präferenzen der Bewerber. Die viel zitierte Parallele
zwischen dem klassischen Produktmarketing und dem
Personalmarketing wird von Beck entzaubert: „Die
Vergleichbarkeit der Arbeitgeber entspricht eher dem
Dienstleisterprofil als dem Produktimage der Firma“. Wer
mit seinem High-Tech-Handy nicht zufrieden ist, kauft
sich ohne größeres Risiko ein Neues, bei einer falschen
Entscheidung für einen Arbeitgeber hat der Mitarbeiter
keine Garantien oder Rückgaberechte. Es bleibt nur noch
die eigene Kündigung.
Bei der Umsetzung des
Personalmarketings der Zukunft geht fast nichts mehr
ohne Web 2.0 und die virtuellen Welten. Eine Reihe von
Experten schildert wie sich diese neuen Werkzeuge
auswirken. Prof. Dr. Wolfgang Jäger erläutert Chancen
und Möglichkeiten des M(obile)-Recruiting. In einer
Analyse über Erfolgsfaktoren einer Online-Stellenanzeige
kommt Dr. Wolfgang Achilles zur Schlußfolgerung:
„Wichtig ist nicht, daß eine Stellenanzeige von
möglichst vielen potenziellen Bewerbern gelesen wird,
sondern daß sie die von Ihnen gewünschten Kandidaten
erreicht und diese erfolgreich mobilisiert“.
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Professor Dr. Christoph Beck
(FH Koblenz) |
Professor Dr. Wolfgang Jäger
(FH Wiesbaden) |
Jobbörsen als
Reichweitenverstärker für Arbeitgeber
Bettina Sudar, bei der Münchner
Jobbörse Stellenanzeigen.de zuständig für die Presse-
und Öffentlichkeitsarbeit, erläutert den Zusammenhang
zwischen Jobbörsen und den Karriere-Webseiten der
Arbeitgeber: "Job- und Karriereseiten auf den
Unternehmenswebseiten sind elementar für den
Personalmarketingerfolg von Unternehmen. Sie allein
reichen aber nicht aus, selbst wenn sie hervorragend
gemacht sind. Denn nur in den seltensten Fällen stellen
sie den ersten Einstiegspunkt für Bewerber dar, die sich
mit einem Arbeitgeber und den dort angebotenen Jobs
näher beschäftigen möchten. Online-Jobbörsen spielen
hier eine zentrale Rolle, was diese Auffindbarkeit von
Unternehmen als Jobanbieter angeht. Denn für die meisten
Bewerber sind sie derzeit das Tool Nr. 1 der Jobsuche."
Sudar verweist auf Umfragen von ENIGMA-GfK und des
eco-Verbandes der deutschen Internetwirtschaft e.V., um
diese Auffassung zu dokumentieren.
Currywurst auf Meissner
Porzellan

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Peter Schöler |
Die Bedeutung der Emotionen, der
Bildkonzepte und des dialogorientierten
Personalmarketings stellt Peter Schöler, Personalleiter
bei dem mittelständischen Unternehmen Viega GmbH & Co KG
in den Mittelpunkt seiner Überlegungen. Es dürften nicht
nur sachlich fachliche Aspekte kommuniziert werden,
sondern auch die Bedürfnisse der Zielgruppen
berücksichtigt werden. Daraus ergäbe sich ein
dialogorientiertes Personalmarketing, der Bewerber wird
als Mensch ernst genommen und gibt sich auch als Mensch.
"Oft kritisieren Studenten auf Kontaktmessen den sehr
sachorientierten und oft abfertigenden Umgang mit
ihnen", kritisiert Schöler. Kampagnen sind teuer,
Menschen unbezahlbar. "Präsentieren Sie keine Currywurst
auf Meissner Porzellan, sondern präsentieren Sie das
Unternehmen so wie es ist", so Schölers Fazit.
Führende Experten und Praktiker
liefern eine Tour d’horizon über aktuelle Trends und
Beispiele und scheuen sich nicht vor einem kritischen
Rückblick („Lessons Learned“). Eine selektive
Literatursammlung ermöglicht es, weiterführende Themen
zu vertiefen. Wenn am Ende des Buchs beim Leser der
Wunsch „Das könnten wir auch in unserer Firma einführen“
einsetzt, hat sich das Lesen schon gelohnt. Ein Buch zum
Nachdenken und Umsetzen.

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Das Buch:
Christoph Beck:
Personalmarketing 2.0. Recruiting mit
Cross-Media-Konzepten und Employer Branding. Hermann
Luchterhand Verlag, Neuwied, 2008, 250 Seiten, 35 Euro
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