Das Recruiting- Leben ist schön
Impressionen von der Messe
Zukunft Personal in Köln
[Crosswater Systems]
12.9.2008/ghk
+++ Anforderungs-Profil I +++
Während mangelhafte Englisch-Kenntnisse für viele
Bewerber ein "No Go" sind, gibt es doch tatsächlich
Manager in Medien-Unternehmen, die offensichtlich auf
diese Basic Skills
verzichten können. So schreibt der Spiegel (37/2008) in
seinem Bericht Pay-TV - Münchner Märchenstunde:
"Ex-Tchibo-Manager Rainer Großkopf, der mit seinen neuen News-Corp.-Kollegen mangels Englisch-Kenntnissen per
Simultanübersetzer und Kopfhörer kommuniziert, fiel
bisher nicht durch überkritische Fragen auf".
+++ Kein ADAC in Sicht +++
Ein lädiertes Abgas-Rückführungsprofil war die
Ursache, eine nächtliche Ankunft in Köln morgens um drei
war die Folge: Eine Autopanne gestaltete die Anfahrt zur
"Zukunft Personal" ganz unterhaltsam. Wartezeit auf
einen Mietwagen: mehr als fünf Stunden und kein ADAC in
Sicht - so berichtet Eva Zils im
Online-Recuriting-Blog von ihren Erlebnissen. Doch
das Damen-Trio Eva, Dana und Marie-Sophie liessen sich
davon nicht entmutigen, auf dem Messestand französischen
Schampus zu kredenzen.
+++ Anforderungs-Profil II +++

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Melanie Huber sucht in ihrem
Kilroy-Blog dringend zwei Promotoren: Englische
Sprachkenntnisse werden scheinbar nicht besonders
benötigt, doch Huber hat genaue Vorstellungen über das
Aussehen der Kandidaten: "Gesucht werden ein Mann und
eine Frau (20-25 Jahre), die während der OMD Zeit hätten
(17., 18.9.). Sie sollten Promotion-Erfahrung haben,
Spaß an dem Job mitbringen und “irgendwie” den
“Matrix-Style” verkörpern… Denn in diesem Look sind die
Kostüme geplant." Also Kandidaten, den schwarzen
Ledermantel aus dem Schrank holen, die Kult-Sonnenbrille
auf die Nase setzen und schnell ein Bewerbungsfoto für
Kilroy-PR machen lassen....
+++ Der Michael Moore der HR-Blogger +++
Wer jemals Jochen Mai, Blogger der Karriere-Bibel und
WiWo-Journalist bei der Arbeit zugeschaut hat, erkennt
schnell das Talent eines fast subversivem Filmemachers. Fast
überfallartig ist seine Methode, die Gesprächspartner
mit der immer gleichen Frage zu konfrontieren: "Was
bedeutet Erfolg für Sie?" Und als er mitten im
Gespräch mit Sören Lorenzen vom
Kölner
Institut für Managementberatung blitzschnell seine
Espresso-Tasse hinstellte und mit seiner Video-Kamera
dem vorbeischlendernden Ex-Journalisten und ehemaligen
Superminister Wolfgang Clement in den Weg trat und die
obligatorische Frage stellte, hatte er auch schon die
Promi-Antwort im Kasten. Auch der Bewerbär vom
Bewerberblog
kam in den Genuss eines Video-Interviews. Doch den "Oscar" für die beste
Antwort geht vermutlich an den kernig-friesisch-herben
Seekadett aus Hamburg - oder sind Sie etwa anderer
Meinung?
+++ Kirschen in Nachbars Garten +++

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Nicht immer gut Kirschenessen ist mit Scouty, dem
Maskottchen der Jobbörse Jobscout24. Gelegentlich
unterbricht er seine schweißtreibende Arbeit im
Scouty-Kostum und scheut sich auch nicht, sich etwas auf
dem Messe-Stand eines Wettbewerbers von den
Promotions-Strapazen auszuruhen. Thorsten zur
Jacobsmühlen, Blogger von
blogaboutjob.de
hatte geistesgegenwärtig seine Kamera dabei und die
Szene im Bild festgehalten.
+++Samenspende,
Schwangerschaftstest, Frauenärztin bei XING+++
Einige Blogger-Schlagzeilen rund um diesen
aufregenden Themenkreis liefert blogaboutjob:
Fertig von der Samenspende? beschreibt die
StudiVZ-Philosophie (Vom Blutspenden ganz matt? Die
Samenbank macht Dich fertig?). Weiter geht's mit
Chefposten wegen sexueller Belästigung verloren oder
Schwerer Vorwurf von Mitarbeitern und Bewerbern: Kein
Job wegen positivem Schwangerschaftstest.
Als
die HR-Blogger auf dem Papstdampfer in Köln den
Rhein rauf und runter schipperten, bewies Thomas
Schulze von
SpiroBlog auf eindrucksvolle Weise, daß seine
Talente hinter einem Schreibtisch und ohne realen
Kontakt zu seinen Mitmenschen falsch eingesetzt wären.
Als "Kontakter Gnadenlos" punktete er trotz seines
schwäbischen Akzents (Baden-Württembergs Motto: Wir
können alles außer Hochdeutsch) bei den
Damen der Kölner Xing-Regionalgruppe. Am Ende zeigte er stolz
die Visitenkarte einer überaus charmanten Frauenärztin,
mit der er sich angeregt unterhalten hatte. "Wer weiß,
wofür das noch mal gut sein kann" kommentierte er kurz
und knapp, bevor er sich auf das Oberdeck des
Rheinschiffs machte, um noch etwas von der glitzernden
Rhein-Uferszene zu erhaschen.
+++ Knapp vorbei ist auch
daneben +++

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Aufmerksame Messebesucher konnten über das
Mario-Gomez-Syndrom (ja, der Spätzle-Bomber im Dress der
DFB-Fussball-Nationalelf ist gemeint) schmunzeln, unter
dem scheinbar auch Texter und Plakat-Maler leiden. Der
Vertriebsleiter einer bekannten Jobbörse zupfte
gelegentlich vorbeischlendernde Messebesucher am Ärmel
und wies nicht ganz ohne Schadenfreude auf den Lapsus in
luftiger Höhe hin.
Dort hing ein Plakat als Beweisstück, daß die
deutsche Sprache gelegentliche Tücken mit sich bringt -
Recruting-Kompetenz statt Rechtschreib-Kompetenz. Doch
die Texter von
www.meinestadt.de sind in guter Gesellschaft: Eine
Berliner Jobbörse hat sich dem Trend zu Anglizismen
widersetzt und firmiert getreu nach dem Berliner Motto
(wat wollense denn, wir können auch anders) als
Rekruter.de (www.rekruter.de).
Dank an Blogger Marcus Tandler vom
Jobblog, der dieses schöne Fundstück publizierte.
+++ Bewerberseelsorge im
Chat +++
Bewerberberater Gerhard Winkler nimmt sich öfters
eine Stunde Zeit, um in einem offenen Chat sich die
Sorgen und Nöte der Bewerber anzuhören. Dann kann es
schon vorkommen, daß er mit kniffligen Fragen
konfrontiert wird. Bewerber: "Ich habe eine Absage
bekommen mit der Begründung, die Stelle sei schon
vergeben. Jetzt erscheint dieselbe (seltene, da
spezielle) Stelle wieder bei einer Jobsuchmaschine.
Könnte das an der Suchmaschine liegen oder sollte ich
nachfragen?" Winkler weiß Rat, nachzulesen ist das
Protokoll des Chats >>>hier

Grafik:
www.jova-nova.com
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